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8 Jahre Training mit Kettlebell – 8 Erkenntnisse

8 Jahre Training mit KettlebellIn diesem Artikel geht es um Training mit Kettlebell, Blasen, Gemeinschaft und das Feuer eine Botschaft zu verbreiten.

Ich bin von Anfang an dabei.

Zumindest fühlt es sich so an.

Meine Reise begann 2009. Ich stolperte im Internet über einen Artikel in dem austrainierte Sportler komische Rundgewichte herum schleuderten.

Hättest du mir damals erzählt, dass ich ein paar Jahre später mit einigen dieser Typen aus dem Artikel in einer Halle stehe und selbst Kettlebells schleudere, hätte ich dir nicht geglaubt.

Wie die meisten, die heute mit Kettlebells trainieren, hatte ich meinen Hintergrund an Trainingserfahrung aus einem traditionellen Fitnessstudio. Bist du es gewohnt deine Muskeln isoliert zu trainieren und du stolperst durch Zufall über die Kettlebell, kann es passieren, dass du dir sofort einen Virus einfängst.

Und zwar den Kettebell Virus.

Ich bin mir ziemlich sicher, du weißt wie sich dieser Virus anfühlt. Flexe einfach kurz deinen Oberarm, wenn du weißt was ich meine. 🙂

Rückblickend ist Training mit Kettlebell die coolste Reise meines Lebens, mit einigen Auswirkungen:

  • Ich habe meinen Job gekündigt
  • Mein eigenes Kettlebell Studio eröffnet
  • Mich als Trainer extrem weiterentwickelt
  • Unterwegs viele gute Trainer kennengelernt und neue Freunde gewonnen
  • Und am allerwichtigsten – ich habe den Kettlebell Virus verbreitet.

Und zwar so richtig!

Wie habe ich das angestellt?

Ich habe meine Reise dokumentiert.

  • Anfang 2010 hatte ich mein Kettlebell Einsteiger Seminar
  • Anfang 2011 habe ich meinen HKC gemacht
  • 2012 meinen RKC 1,
  • 2014 meinen RKC 2 und Ende 2014 wurde ich zum RKC Team Leader ernannt (der dritte Team Leader in Deutschland).

Nebenbei war ich fleißig auf meinem Blog. Ich habe über mein Training berichtet und was ich dabei alles übers Training mit Kettlebell lernte.

Ich glaube jedoch den größten Einfluss auf den Kettlebell Virus in Deutschland hatte ich in der Zeit der „Fitness Hoch Drei“ Seminare, zusammen mit Steven Graves. Viele der Teilnehmer, die damals in unseren Einsteigerseminaren waren, sind heute selbst Kettlebell Trainer.

Hier sind ein paar Erkenntnisse aus den letzten 8 Jahren meiner Kettlebell Training Reise:

Möchtest du besser werden beim Training mit Kettlebell oder vielleicht sogar als Trainer voll durchstarten, ist die ein oder andere Erkenntnis garantiert hilfreich für dich.

#1 Ich konnte mich so schnell entwickeln und so tief in die Materie einsteigen, weil ich mich einer Sache komplett hingegeben habe. Ich habe nicht nach links und rechts geschaut sondern einfach alles gelernt, was es übers Kettlebell Training zu lernen gab. Ich hatte Scheuklappen auf und nur die Informationen gezogen, die mich im Bezug auf Training mit Kettlebell weiter brachten. Das fällt dir übrigens leicht, wenn du dir einen Virus eingefangen hast.

#2 Ich habe schnell nach Leuten gesucht, die schon hatten was ich noch wollte. Die selbst Wissen gesammelt haben, über das Kettlebell Training und von denen ich so viel wie möglich mitnehmen konnte. Der Austausch mit anderen Trainern hat mir am Anfang extrem viel Zeit gespart. Vor allen die ganzen Anfängerfehler blieben mir so erspart und ich konnte gleich in die Vollen gehen.

#3 Neben den ganzen Trainern habe ich mich ausschließlich mit Leuten umgeben die genau so vom Kettlebell Virus gepackt waren wie ich. Der Austausch untereinander war fast so wertvoll wie die Erfahrung meiner Mentoren. Kettlebell-Verrückte zu treffen, ist einfach. Du musst zu Fortbildungen gehen, in denen es ausschließlich ums Kettlebell Training geht. Dort schaust du dich einfach ein wenig um und guckst wer genau so verrückt ist wie du. Und dann quatscht ihr ein bisschen und tauscht euch über Zukunftspläne aus, fangt an groß zu träumen und der Rest ergibt sich von selbst. Du wirst schnell merken wer Bock hat etwas zu reißen und wer nicht. Ganz wichtig ist, dich immer nur an Adler zu halten und nicht an die Muscheln. Den Unterschied erkennst du vielleicht nicht sofort aber er wird sich dir schnell offenbaren.

#4 Verbreitest du eine Botschaft von der du vollends überzeugt bist, landest du in einer Blase. Das lässt sich nicht vermeiden. Du weißt wie das läuft… bist du ein Missionar und hast eine Botschaft, passiert es ganz automatisch, dass du ein wenig dogmatisch unterwegs bist. Das ist ein kleines Nebenprodukt des Virus. Die gute Nachricht ist, dass es in diesem Kontext nicht dramatisch ist. Ein Missionar in Sachen Religion oder Politik zu sein, ist da schon anders. Garantiert bist du auch als Missionar unterwegs und sei es nur, weil du deine Lieblingsmusik propagierst und nichts anderes zulässt. Um Menschen von etwas überzeugen zu können, musst du einfach selbst voll dahinter stehen. Und hier ist eine kleine Blase durchaus hilfreich.

#5 Es ist brutal wie viel du lernst, wenn du andere Menschen unterrichtest. Wenn du schnell bei einer Sache besser werden willst, fang an diese eine Sache anderen beizubringen. Du wirst auf Hindernisse treffen an denen sie Schwierigkeiten haben und in dem Moment setzt du dich intensiver mit dieser einen Sache auseinander. Du betrachtest sie aus anderen Blickwinkeln. Unfassbar wie wertvoll dies für deine eigene Entwicklung ist. Kettlebell Trainer sind dafür bekannt von der „Form Polizei“ zu sein. Damit kann ich gut leben. Ich liebe schöne Bewegung. Beginnst du damit an anderen herum zu feilen, um ihre Bewegungen schöner zu machen, feilst du automatisch auch bei dir.

2014 war das Jahr in denen ich die meisten Menschen an die Kettlebell gebracht habe und mich intensiv mit Bewegungsausführung auseinandersetzte. Das Feedback kam prompt 2015 beim RKC Sommercamp. Dan John (ja, DER Daniel John!) sagte mir mitten ins Gesicht, dass meine Technik wirklich sehr gut sei. Geh mal davon aus, dass es runter geht wie Öl, diese Worte von einem der besten Trainer dieses Planeten zu hören. Mehr als ein schüchternes Thanks habe ich auch nicht herausbekommen. Aber ich glaube, mein Grinsen hat mehr verraten als 1000 Worte.

#6 Setze dir Deadlines. Beim Training mit Kettlebell war es immer der nächste Schritt. Die nächste Ausbildung. 2010 das Einsteigerseminar. 2011 der HKC. 2012 der RKC. 2014 der RKC 2. Und dann. Danach kam nicht mehr viel. Bist du Team Leader dann bist du Team Leader. Du musst nicht mehr liefern. Aus dem eigenen Antrieb heraus zwar schon, jedoch fehlt es an Herausforderungen. Die darfst du dir von da an selbst setzen. Hier liegt auch der Wert in Herausforderungen. Du brauchst nicht jedes Training eine Herausforderung aber du brauchst alle paar Wochen oder Monate Herausforderungen. An Herausforderungen wächst du. Auch an denen die du dir selbst setzt. You know… #bettereveryday

#7 Es geht nicht um die Kettebell. Es hat ewig gedauert, dies zu verstehen. Und rückblickend ist es ganz offensichtlich. Das was mich damals an dem Artikel interessierte, war der Anblick der Sportler, die die Kettlebell schleuderten. Ich wollte genau so aussehen. Austrainiert, Sixpack, Adern überall, Spannung im ganzen Körper. Die Kettlebell ist nur das Werkzeug, das diese Ergebnisse produziert. Es geht um die Bewegungen mit der Kettlebell. Nie um die Kettlebell. Welche Trainingsprinzipien liegen dahinter? Das ist wertvoll! Was mich an der Kettlebell so gepackt hat, ist, dass sie diese Ergebnisse so schnell produzierte. Spür- und sichtbar. Und dass ich diese Ergebnisse, mit den Sportlern denen ich die Kettlebell zeige, schnell reproduzieren kann.

SIXPACK - Training mit Kettlebell

8 Jahre haben merkwürdige Spuren hinterlassen…

#8 Du musst erkennen wann die Kettlebell das falsche Werkzeug für deine Ziele ist. Ich habe mit hunderten Sportlern in den letzten Jahren geschrieben oder sie direkt betreut, um sie bei ihren Trainingszielen zu unterstützen. Für viele dieser Sportler war die Kettebell einfach das falsche Werkzeug. Die Kettlebell alleine reicht nicht, um alle Ziele zu erreichen. Möchtest du einen austrainierten Körper mit wenig Körperfettanteil, lässt sich das mit der Kettlebell sehr gut erreichen. Vorausgesetzt du hast deine Ernährung im Griff. Für viele andere Ziele gibt es wirkungsvollere Werkzeuge. Dies zu erkennen, hat auch eine Ewigkeit gedauert. Was jedoch ganz normal ist, wenn du in der Blase feststeckst.

Was du verstehen darfst:

Um bei einer bestimmten Sache schnell besser zu werden, musst du das Feuer in dir haben, du brauchst die richtigen Leute um dich herum, eine starke Gemeinschaft und du musst dich ein Stück weit in einer Blase bewegen. Das alles hilft dir dabei dich nicht ablenken zu lassen.

Overcoaching ist ein riesen Thema in der heutigen Fitnessindustrie. Kaum ein Trainer nimmt sich die Zeit in einer Sache richtig gut zu werden. Ich habe allein 8 Jahre gebraucht, um eine anständige Technik bei den Kettlebell Übungen hinzubekommen und ein gutes Auge als Trainer zu entwickeln. Keine Angst, du wirst nicht so lange brauchen. Vor 8 Jahren gab es kaum gute Informationen und Produkte im Netz und der nächste Trainer war hunderte Kilometer weit entfernt.

Aber! Wenn du gut bei einer Sache bist, raus aus der Blase und schaue über den Tellerrand!

In den letzten zwei Jahren habe ich so viele gute Trainer kennengelernt, aus anderen Bereichen und dabei so viele neue Werkzeuge für mich entdeckt. Diese neuen Werkzeuge helfen mir andere Athleten und Sportler besser zu machen. Training mit Kettlebell ist die Basis in meinen Einheiten. Kaum ein anderes Werkzeug lässt dich Bewegungsmuster so schnell erlernen, wie die Bewegungen mit der Kugelhantel und dabei einen überdurchschnittlich fitten Körper entwickeln. Jedoch hat sie ihre Grenzen.

Ich denke aus der Blase zu tropfen, ist ein ganz natürlicher Prozess. Es hilft dir dich weiterzuentwickeln. Rückblickend würde ich alles genau so machen. Vor allem die Kettlebell Reise mit der RKC würde ich exakt so wiederholen. Ich habe so viele starke Athleten und Trainer kennengelernt, die heute zu meinen Freunden zählen. Das und die schnelle Wissensvermittlung möchte ich keinesfalls missen.

Daher freut es mich auch zu sehen, wie sich RKC Germany in den letzten Jahren entwickelt hat. Wie viele gute Trainer und Athleten dazugekommen sind.

Als Team Leader bringst du dich ein. Du unterstützt die Community und bist auf den wichtigen Events vertreten. Leider konnte ich diesen Aufgaben im letzten Jahr nicht mehr nachkommen.

Ich habe das Feuer und liebe die Gemeinschaft.

Aber ich glaube es ist an der Zeit Platz zu machen für neue Trainer. Daher habe ich mich in diesem Jahr dazu entschieden meine RKC Reise zu beenden. Ich habe meinen RKC Team Leader Vertrag zum heutigen Tag mit Dragon Door gekündigt.

Top 10 RKC Dragon Door - Training mit Kettlebell

Ich war über Jahre in der Top 10 der weltweit besten Kettlebell Trainer. Jetzt wird es Zeit den nächsten Schritt zu gehen (ja, Steven war auch am Start… Adler und so…)

Es war definitiv der wichtigste Abschnitt auf meiner Reise als Trainer. Und ich bin gespannt wohin die Reise noch geht. Auf zu neuen Ufern.

Wenn du mehr zum Training mit Kettlebell erfahren möchtest, findest du hier das Wichtigste zum Kettlebell Training.

So! Genug von mir. Wie sieht es bei dir aus? Worin willst du richtig gut werden? Welche Sache willst du in den nächsten Jahren meistern und Teil einer Gemeinschaft werden, die einen Virus verbreitet und ein Feuer entfacht? Vielleicht auch beim Training mit Kettlebell?

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Comments on this entry are closed.

  • Steffen Oktober 6, 2017, 8:26 pm

    Hallo Sebastian,

    Danke für Deine Zeitreise. Wie geht’s denn jetzt bei Dir so weiter, oder bist Du noch in der Neuorientierungsphase?

    Ich habe durch Dich mein Kettleballtraining erweitern können mit neuen Ideen und verbesserte Abläufe durch Deine Tipps. Auch hast Du mein Training insgesamt in eine neue Richtung verschoben, hin zu noch mehr Funktionalität mit mehr Schwerpunkt auf Mobilität, Flexibilität und Körperübungen. Kreuzheben und andere Basics liebe ich aber nach wie vor als Grundlage.

    Aktuell bin ich auf Ido Portal und seine Movement Bewegung gestoßen, sehr interessanter Ansatz zu natürlicher Bewegung. Des weiteren verfolge ich verstärkt die Jungs vom Körperwerk Stuttgart unter „strong und flex“ bei you tube, die sich dem thema movement, gesundheitsorientiertes Training usw. Sehr fundiert, fachlich anspruchsvoll und anschaulich seit Jahren verschrieben haben.

    Beste Grüsse
    Steffen

    • Sebastian Müller Oktober 6, 2017, 9:31 pm

      Hey Steffen,

      freut mich sehr, dass ich deinem Training neue Impulse geben konnte. 🙂

      Bei mir geht es wie gewohnt weiter. Die Kettlebell ist nach wie vor ein großes Thema. Training mit dem eigenen Körpergewicht wird auch wieder mehr kommen und natürlich auch Training mit der Langhantel. An meiner Philosophie hat sich ja nichts geändert.

      Ido folge ich auch schon seit einigen Jahren und die Jungs von Strong & Flex haben eine coole Wendung hingelegt. Sie sind ja auch mehr in Richtung Ido unterwegs. Finde ich gut!

      Irgendwie habe ich das Gefühl ich werde jetzt in den zweiten Gang schalten. Ich will noch mehr Menschen fürs einfache und ehrliche Training begeistern. Mal schauen, wie das dann am Ende so aussieht. Auf jeden Fall hab ich Bock ordentlich Gas zu geben.

      Beste Grüße und vielen Dank für dein Feedback,
      Sebastian

  • Ralf Oktober 6, 2017, 8:58 pm

    Hi, verfolge Dich erst seit kurzen.
    Du hast mir wieder die Lust am Training gegeben.
    Ich bin jetzt Fünfzig Jahre alt und spüre die wahre Kraft wieder in mir , dank Dir. Vereinfache dein Training !!!
    Mach weiter so.
    Gruß Ralf

    • Sebastian Müller Oktober 6, 2017, 9:34 pm

      Hallo Ralf,

      super! Das freut mich wirklich! Es ist halt nie zu spät etwas zu tun. Für sich (und auf diesem Weg ja auch ein Stück weit für andere).

      Ich mache weiter. Versprochen. 🙂

      Beste Grüße und danke für deinen Kommentar,
      Sebastian

  • Frank Delventhal Oktober 6, 2017, 10:49 pm

    Hi Sebastian ,
    sehr guter Ansatz. Auch wenn ich Dich als Team Leader vermissen werde. Ich hoffe, dass wir uns dennoch beim Summercamp etc. sehen.
    Musste zum Schluss es Artikels erst mal schlucken … aber Du bist ja nicht aus dem Land. 🙂
    Du hast mir nach dem ersten Enter the Kettlebell zugeredet doch den HKC zu machen … man das ist nun auch schon einige Jahre her. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück und bin gespannt, wie Dein Weg weiter geht.

    Dein Frank

    • Sebastian Müller Oktober 6, 2017, 11:53 pm

      Hey Frank,

      ja ich bin noch da. 🙂 Und ich bin mir sicher, du hast den Schritt zum HKC nie bereut. 🙂

      Beste Grüße nach Hamburg,
      Sebastian

      • Frank Delventhal Oktober 7, 2017, 4:05 pm

        Hihi nein habe ich nie, eher im Gegenteil, eine Tür in eine größere, stärkere Welt 🙂

  • Wolfgang Oktober 7, 2017, 10:55 am

    Hallo Sebastian
    Ich habe mich am 1. Oktober in München bei Steven mit dem Virus infiziert.Es war ein super Enter the Kettlebell Seminar .
    Mit jetzt 55 Jahren wird nochmal Gas gegeben. Neben TGU und Swing werde ich noch Klimmzüge machen und schauen wie weit ich komme.
    Grüße aus Kastl
    Wolfgang

    • Sebastian Müller Oktober 7, 2017, 11:37 am

      Hey Wolfgang,

      sehr gute Wahl. Ich München kursiert der Kettlebell Virus ja schon lange. 🙂 Und wenn du in den 3 Übungen richtig gut wirst, wird das definitiv positive Auswirkungen haben.

      Beste Grüße und danke für deinen Kommentar,
      Sebastian

  • Dirk Oktober 7, 2017, 11:02 pm

    Hallo Sebastian
    Hut ab vor deiner Entscheidung. Hauptsache du schreibst schön fleissig weiter 😉
    Bin gespannt wo deine Reise hin geht. Glaube es wird stark!
    LG
    Dirk

    • Sebastian Müller Oktober 9, 2017, 12:00 pm

      Hey Dirk,

      klar schreibe ich weiter. 🙂

      Beste Grüße und vielen Dank für dein Feedback,
      Sebastian

  • Henry Oktober 9, 2017, 1:55 pm

    Hallo Sebastian,

    im Gegensatz zu Dir stehe ich noch ganz am Anfang meiner Reise. 🙂 Ich habe vor ca. 6 Monaten zum ersten Mal eine Kettlebell gesehen (bis dahin reines Bodyweight-Training), und war sofort fasziniert. Bei der Suche nach weiteren Infos bin ich dann recht schnell auf Deine tolle Seite gestoßen (über Frank Delventhals Podcast). Inzwischen habe ich einen Anfängerkurs in der Kraba München absolviert, und heute meinen Mitgliedsvertrag unterschrieben (muss ihn aber noch hinbringen ;-)). Ich stecke gerade ziemlich in der von Dir beschriebenen Blase drin, auch wenn ich das Bodyweight-Training deshalb nicht aufgegeben habe (ich halte Klimmzüge immer äußerst wichtige Übung). Zwischenzeitlich konnte ich mich nach einer Schulterprellung sogar bereits von der überraschend rehabiltierenden Wirkung von Kettlebell-Swings überzeugen.

    Deine Seite wird in jedem Fall in meinen Bookmarks bleiben. Ich konnte bereits viele gute Tipps mitnehmen (auch in Hinsicht auf weiterführende Literatur), und freue mich auf viele weitere Artikel von Dir.

    • Sebastian Müller Oktober 16, 2017, 11:31 am

      Hey Henry,

      coole Sache. Und in der Kraba München bist du bestens aufgehoben. Mit Steven, Moritz und Robert hast du geballtes Kettlebell-Knowhow.
      Freut mich, dass dir die Seite gefällt und ja, es werden noch viele Artikel kommen. Das ist sicher.

      Beste Grüße und danke für dein Feedback,
      Sebastian

  • Steven Graves Oktober 10, 2017, 8:29 am

    Hi Sebastian,

    schöner Artikel und ein toller Abschluss. Die RKC reise wäre nur halb so schön gewesen, hätten wir uns nicht kennengelernt! Auf zu neuen Ufern!

    • Sebastian Müller Oktober 16, 2017, 11:32 am

      Steven… 🙂 Das stimmt! Wilde Zeiten von denen wir unseren Enkeln noch erzählen werden. 😀 Mal sehen was die anderen Ufer so bringen. 🙂

  • detlef w. Oktober 13, 2017, 3:46 pm

    hallo Sebastian, mußte dann doch erst mal verdauen. Aber es geht ja weiter…
    danke für das Jahr mit Dir und bei Kraba. Die Entwicklung ist prima.
    Daß Du deinen Weg justierst, ist verständlich. Ich bin gespannt.
    Und die o.a. Beiträge zeigen, daß mit 50+ auch andere noch mal durchstarten. Danke für die Unterstützung und Motivation.
    Detlef
    Ich komme wieder, sobald es gesundheitlich möglich ist.

    • Sebastian Müller Oktober 16, 2017, 11:34 am

      Hallo Detlef,

      auf jeden Fall! Wir fangen gerade erst an. Und wenn du mal schaust, was in dem Jahr schon alles ging… 🙂

      Bis bald im Training,
      Sebastian