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Verantwortung übernehmenWenn du in meinem Gym das erste Mal die Trainingsfläche betrittst, ist es so als ob du gerade aus der Dusche kommst und es an der Haustür klingelt.

Das kennst du bestimmt. Du schnappst dir schnell ein Handtuch, um irgendwie deinen Körper zu bedecken und öffnest die Tür nur einen klitzekleinen Spalt.

Eine blöde Situation, die dich kalt erwischt. Du überlegst die ganze Zeit hin und her, ob du öffnen solltest oder das Klingeln einfach ignorierst.

Du fragst dich was das mit dem Training in meinem Gym zu tun hat?

Wenn ich Sportler bitte ihre Schuhe auszuziehen, ist es als ob ich die Tür aufschlage und ihnen ihr Handtuch wegziehe.

Schockierte Blicke. Du würdest es nicht glauben. Es liegt sofort Spannung in der Luft und der „Kampf oder Flucht Modus“ setzt ein.

Keine Ahnung was die Leute mit ihren Schuhen und nackten Füßen haben.

Danach folgt eine kurze Informationsveranstaltung meinerseits darüber warum wir ohne Schuhe trainieren.

Im Anschluss gibt es weitere kleine Schockmomente. Selfies sind nicht möglich, weil die Spiegel fehlen und Handschuhe sind auch nicht erlaubt. Bei uns ist alles ein wenig anders. Doch am Ende sind immer alle glücklich.

Warum trainieren wir barfuß? [den Rest auch noch lesen…]

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Fitness TippsWenn du heute dein 20-jähriges Ich treffen würdest, was würdest du ihm empfehlen, damit er oder sie den gleichen Erfolg hat, den du heute hast, aber in der Hälfte der Zeit.

Diese Frage stellt Thaddaeus Koroma seinen Interviewgästen auf Youtube. Ich bin zufällig über ihn gestolpert, als ich ein Interview mit ihm im Podcast von Laura Seiler hörte.

Nachdem ich mir alle Clips von ihm angehört habe, dachte ich so, dass du diese Frage auch gut auf Trainingserfolg anwenden kannst.

Ich finde die Antworten spannend und der Wert ist extrem hoch.

Also, stell dir vor du triffst dein 20-jähriges Ich und hast 5 Minuten Zeit deine 3 besten Fitness Tipps zu geben, aus all den Erfahrungen und den Fehlern die du in der Vergangenheit gemacht hast. Wie würdest du antworten?

Hier sind meine Fitness Tipps an mein jüngeres Ich:

#1 Fokussiere dich auf Performance nicht auf dein Spiegelbild
#2 Beginne sofort damit bei Trainern oder Athleten zu lernen, die schon erreicht haben was du möchtest
#3 Teile dein Wissen

Fokussiere dich auf Performance nicht auf dein Spiegelbild [den Rest auch noch lesen…]

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Perfekter Trainingsplan für Kraft, Muskulatur und KonditionEin perfekter Trainingsplan, mit dem du in kurzer Zeit Kraft, Muskulatur und Kondition aufbaust, ist wie die Suche nach dem heiligen Gral.

Der Gral soll Glückseligkeit, ewige Jugend und Speisen in unendlicher Fülle bieten. Das ist es auch was du im Internet findest, wenn du dich auf die Suche nach dem perfekten Trainingsplan begibst. Na ja, du musst vielleicht „Speisen in unendlicher Fülle“ mit unendlicher Kraft, Kondition und Muskulatur ersetzen.

Es gibt viele Mythen und Geschichten über legendäre Trainingspläne, mit denen alle deine Wünsche wahr werden. Und diejenigen die sie verbreiten, verdienen gut daran.

Das Problem ist, dass es den perfekten Plan für dich nicht gibt. Die Wahrscheinlichkeit, dass du den perfekten Plan für dich findest, ist ungefähr so hoch, wie in den nächsten Wochen zufällig über den heiligen Gral zu stolpern. Die Suche nach dem heiligen Gral läuft übrigens seit dem 12. Jahrhundert.

Meine Suche nach dem perfekten Plan hat meine Trainingskarriere beinahe beendet. Nach über 10 Jahren Suche war ich so gefrustet, dass ich am liebsten alles hingeschmissen hätte.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich kapierte, dass es den perfekten Plan nicht gibt. Einen Plan der mir über Nacht und mit spielerischer Leichtigkeit mehr Kraft, Kondition und ein besseres Spiegelbild verpasst.

Doch was ist passiert, dass ich weiter gemacht habe und jetzt diesen Text mit dir teile?

Mir ist aufgefallen, dass es nicht um perfekt geht. Und ich habe verstanden, dass mich schnell und leicht nicht weiter bringt.

Mein Fokus hat sich komplett geändert. Ich habe die Dinge aus einem anderen Winkel betrachtet. Du könntest auch sagen, dass mein „Bullshit-Detektor“ endlich angesprungen ist.

Das Problem mit unserer Fitnessindustrie ist, dass sie viel verspricht aber wenig hält. Wahrscheinlich bist auch du ein Gefangener der modernen Fitnessindustrie. Aber ich will hier nicht rumstänkern. Ich möchte dir helfen, deinen eigenen Bullshit-Detektor anzuknipsen.

Und keine Sorge. Es ist einfach. Du musst nur ein paar Dinge ändern. Betrachte sie aus einem anderen Winkel.

Ersetze:

  • Perfekt mit sinnvoll
  • Schnell mit nachhaltig
  • Leicht mit einfach

Sinnvoll:

Ein Plan muss sinnvoll sein. Er muss sich mit deinen Zielen und Voraussetzungen decken. Er muss in deinen Alltag passen. Und er muss dir Spaß machen.

Nachhaltig: [den Rest auch noch lesen…]

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StabilisationsübungenVor ein paar Tagen habe ich unserem Hausmeister beim Schnee schippen zugeschaut.

Mein erster Gedanke war, Junge… du musst dringend deine rumpfstabilisierende Muskulatur stärken.

Er begann motiviert aber nach ein paar Schaufeln war der Dampf raus.

Die Menge an bewegtem Schnee nahm Stück für Stück ab und er konnte seinen Oberkörper beim Anheben der Schaufel nicht aufrecht halten.

Genau wie die Pausen, häufte sich der schmerzende Griff an den Rücken.

Wann hast du das letzte Mal Schnee geschippt? Wie hat es sich angefühlt?

Als Alltagsathlet benötigst du einen stabilen Rumpf.

Du bewegst dich täglich nach vorne und hinten, zur Seite, hoch und runter. Und meist rotierst du dabei in irgendeiner Art und Weise.

In der Regel bewegst du nur dich. Also dein Körpergewicht. Doch es kommt immer wieder vor, dass du andere Widerstände überwinden musst, wie das Beispiel meines Hausmeisters zeigt.

Wenn du leichter mit diesen Aufgaben fertig werden möchtest, benötigst du einen stabilen Rumpf.

In diesem Artikel stelle ich dir ein paar Stabilisationsübungen vor, die du im Training ausführen kannst, um deine rumpfstabilisierten Muskulatur zu kräftigen.

Training sollte dich besser machen.

Du sollst dich besser fühlen und dich besser bewegen. Und ja, wenn du deine Ernährung im Griff hast, solltest du im Spiegel auch besser aussehen.

Training kann dich jedoch nur besser machen, wenn du dich, wie im alltäglichen Leben, über alle Bewegungsebenen bewegst. Im Idealfall unter Widerstand.

Die drei Bewegungsebenen, die du täglich im Alltag nutzt sind: [den Rest auch noch lesen…]

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Krafttraining - Perspektivwechsel - 1 (3)kleinWarum ich mir fürs nächste Jahr keine Ziele mehr setze, lautete die Überschrift im Betreff meines letzten Newsletters am 29. Dezember 2016.

Statt Ziele zu formulieren, wollte ich mir Fragen stellen.

Eigentlich nur eine Frage.

Wie kann ich nützlicher sein, um mehr Menschen zu helfen?

Das war vor 18 Tagen.

Wie schwer kann es schon sein darauf eine Antwort zu finden, dachte ich, als ich mir die Frage in mein kleines Notizbuch schrieb.

Was soll ich sagen. Es ist brutal schwer. Und ich glaube mittlerweile es gibt viele Wege und mehr als eine Antwort.

Aber es lohnt sich, sich diese Frage zu stellen. Unfassbar wie viele Erkenntnisse du sammelst und wie sich die Beziehungen zu anderen Personen verändern.

Eine Antwort bekam ich bereits letztes Jahr, von einem Mitglied der Kraba Erfurt. Sein Name ist Sven und er ist ein beeindruckender Athlet. Ich sollte ihm bei seiner Vorbereitung für die Karate WM letztes Jahr mit einem sinnvollen Plan fürs Krafttraining helfen.

“Sebastian, wenn du mir helfen willst, musst du deine Perspektive wechseln.”

Klingt logisch, dachte ich.

Als Selbstständiger tust du dies die ganze Zeit. Du erstellt einen Kunden Avatar. Deinen Traumkunden, um deine Zielgruppe zu bestimmen. Also laut Marketing Experten solltest du das tun.

Bei mir sah das in der Vergangenheit ungefähr so aus. Nimm was dir Spaß macht und am meisten geholfen hat und schreie es in die Welt hinaus. Warte dann darauf, wen das Universum zu dir bringt.

Das hat ganz gut funktioniert. Ich habe viele Menschen angezogen, die so ticken wie ich und denen Spaß macht, was mir Spaß macht.

Es ist wie eine schräge Methode zum selber klonen. Ich bin Quereinsteiger, der Vollzeit seiner Passion als Kettlebell und Fitness Trainer nachgeht. Du würdest es nicht glauben, wie viele es mittlerweile von meiner Sorte gibt. Das ist so cool.

Aber dann kam Sven. Ich habe mir vorgestellt, wie es ist Sven zu sein. Aber vorstellen reichte nicht.

Hier ist ein Video von Sven: [den Rest auch noch lesen…]

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