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Der wahre Grund warum Du nicht mit dem Training beginnst

Angst warum du nicht mit dem training beginnstNur einer?

Es gibt tausende Gründe nicht mit dem Training zu beginnen, denkst du  gerade oder?

Die Gründe die dir gerade in den Kopf schießen, sind keine wirklichen Gründe. Sie sind nur ein Resultat des wahren Grundes.

Weiter unten im Text werde ich dir zeigen, was ich damit meine.

Und das ist eine gute Nachricht. Ich werde dir alle Gründe nehmen die dich davon abhalten mit dem Training zu beginnen.

Doch was ist denn nun der wahre Grund?

Angst!

Angst ist der Grund für viele Probleme in unseren Leben.

Angst ist auch dafür verantwortlich warum du noch nicht mit dem körperlichen Training begonnen hast.

Ich kenne mich aus mit Angst.

Die größte Angst hatte ich lange vor Veränderung. Und in der Vergangenheit gab es viel davon in meinem Leben.

Wenn du mit dem Training beginnen möchtest, ist dies ein wichtiger Schritt in deinem Leben der immer Veränderung mit sich bringt.

Beginnst du damit Dinge in deinem Leben zu ändern, zieht dich das automatisch raus aus deiner Komfortzone. Ganz besonders, wenn es Dinge von wert sind denen du dich widmest.

“Wahre Entwicklung geschieht außerhalb der Komfortzone”

Mit dem Training zu beginnen, ist eines der wertvollsten Dinge die du deinem Körper geben kannst. Es wirkt sich positiv auf alle Bereiche aus. Physisch wie psychisch.

Und obwohl wir wissen was für positive Effekte regelmäßiges körperliches Training auf unseren Körper hat, ist es schwer sich aus der Umklammerung der Angst zu lösen.

Hast du damit begonnen dein Leben zu verändern, wird sich die Angst bemerkbar machen. Dies fühlt sich zwar meist nicht gut an jedoch gibt es dir Rückmeldung darüber, dass du auf dem richtigen Weg bist.

Hier sind 4 Punkte woran du Angst erkennst, um sie dir bewusst zu machen:

1. Zögern: Zögern ist ein Zeichen von Angst. Meist ist es die Angst davor etwas falsch machen zu können. Angst Fehler zu machen und deshalb zu zögern einen wichtigen Schritt zu setzen, ist verantwortlich dafür warum wir so wenig lohnenswerte Dinge in unserem Leben verwirklichen.

Es gibt eine Kettlebell Ausbildung bei der alles von dir abverlangt wird. Körperlich und mental. Es wird vorausgesetzt, dass du die Übungen perfekt beherrschst und auch problemlos unterrichten kannst. Dazu kommen zehrende Kraft- und Ausdauertests. Ich habe über ein halbes Jahr gezögert mich zu dieser Ausbildung anzumelden.

Ich wusste die RKC (Russian Kettlebell Challenge) ist die beste Ausbildung im Bereich des Kettlebell Trainings weltweit. Ich wusste, dass diese Ausbildung meiner Karriere als Trainer extrem voran bringen würde jedoch überwog die Angst zu scheitern und lies mich so lange zögern.

2. Zweifel: Zweifel machen sich breit, wenn du dich entschlossen hast die ersten Schritte einzuleiten. Während Motivation hilft, zögern zu durchbrechen, kommen die ersten Zweifel direkt im Anschluss. Die  Zweifel kommen dann, wenn die Euphorie den ersten Schritt gesetzt zu haben abklingt.

Es hat genau einen Tag gedauert bis sich die Zweifel in meinen Kopf breit machten, dass es ein Fehler war sich zur RKC Ausbildung anzumelden. Ich bin nicht gut genug, Es ist zu wenig Zeit um mich vorzubereiten, Es ist niemand in der Nähe der mir helfen kann, die Durchfallquote liegt bei 30% und lag sogar schon bei 70%. Die Angst hat wirklich alle Register gezogen mich von meinem Weg abzubringen.

3. Unbehagen: Unbehagen ist das Gefühl, dass du in der Magengegend spürst. Zögerst du und hast Zweifel spürst du es auch. Extrem wird dieses Gefühl jedoch erst, wenn es ernst wird.

Als ich die Turnhalle, in der die RKC Ausbildung stattfand, betrat, wäre ich am liebsten davon gerannt. Ich war umgeben von Athleten und Sportlern und Instruktoren mit jahrelanger Erfahrung im Bereich des Kettlebell Trainings. Ich kam mir vor wie ein blutiger Beginner und fühlte mich alles andere als wohl in meiner Haut.

4. Ausreden: Ausreden sind nichts anderes als Ängste, die so verpackt sind, das sie nicht wie Ängste aussehen. Das sind die Gründe die dir vorhin in den Kopf geschossen sind. Keine Zeit, zu teuer, zu alt, zu jung, ich habe Kinder, ich bin verheiratet, mein Chef/Frau/Mann/Mutter/(füge ein was du möchtest) erlaubt es mir nicht, und so weiter. Ausreden wollen auch dein Zögern, Zweifeln und Unbehagen rechtfertigen.

Keine Ahnung wie oft ich mich dabei erwischte wie ich zu mir sagte, “eigentlich ist der RKC Schein zu teuer, dafür nach Budapest zu reisen, ist viel zu umständlich, ich bin Vater, Ehemann und selbstständig und habe gar keine Zeit mich vorzubereiten, ich bin zu schwach, mir fehlt das Wissen und noch vieles mehr.

Du siehst, ich kenne mich aus mit Ängsten und das waren nur die vor einer Trainerausbildung von denen ich in den letzten Jahren mehrere hatte.

Was kannst du tun, um diese Ängste zu vermeiden?

Angst und der lohnenswerte erfolgNichts!

Du kannst diese Ängste nicht vermeiden, weil sie tief in uns verankert sind. Das Einzige was du tun kannst, ist sie dir bewusst zu machen und lernen mit ihnen umzugehen.

Lebe mit deinen Ängsten und setze den ersten Schritt. Und um so unangenehmer sich die Angst anfühlt je sicherer kannst du dir sein eine Veränderung von hohen Wert in dein Leben zu bringen.

Im Training ist der erste Schritt dir ein realistisches Ziel zu setzen.

Also löse dich aus der Umklammerung, mach dir deine Ängste bewusst und bringe wertvolle Veränderung in dein Leben. Du wirst es nicht bereuen. Versprochen!

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Comments on this entry are closed.

  • Jessica October 31, 2014, 2:30 pm

    Einer Deiner besten Beiträge, Sebastian! Obwohl ich vieles schon weiss, was hier steht, ist es hier nochmal wunderbar zusammengefasst. Ich kenn das in so vielen Bereichen im Leben und manchmal ist es anstrengend ständig gegen die Angst ankämpfen zu müssen, aber mit jedem Schritt den ich vorwärts gehe, lohnt es sich immer mehr! Und hinterher fühlt es sich wunderbar an 😉

    • Sebastian Müller October 31, 2014, 8:17 pm

      Danke Jessica,

      und es stimmt, das Gefühl sich durchgebissen und der Angst gestellt zu haben ist wunderbar. 🙂

  • Fuchs March 31, 2015, 8:42 am

    Hi Sebastian,

    einer meiner Lehrer sagte mal zu mir: “Angst ist kein Gefühl, sie ist nur der Schutz vor einem Gefühl.” Und das stimmt. Mir hilft es immer wieder die Angst zu hinterfragen, zu durchleuchten. WAS genau will da geschützt werden?!? Dann löst sich die Angst irgendwann auf und ich kann das eigentliche Thema bearbeiten. Oft war das früher die Angst mich zu blamieren.

    Zu Dir als Trainer: Ich habe nie jemanden erlebt der “besser” auf mich gewirkt hat. Ehrlich, offenherzig, technisch perfekt. Es macht(e) Spaß Dich als Ausbilder zu erleben. Schade dass Du so weit weg unterrichtest, sons würden wir uns regelmässig sehen!

    • Sebastian Müller March 31, 2015, 9:49 am

      Hallo Fuchs,

      wow… danke für die Rückmeldung!

      Die Angst zu durchleuchten, zu hinterfragen und dich ihr zu stellen, macht so viel Sinn. Da bin ich absolut bei dir. Das ist allerdings auch der härteste Part an der ganzen Sache.

      Und es freut mich total, dass ich als Trainer so auf dich gewirkt habe. 🙂 Mich würde es auch freuen, wenn wir öfter zusammen turnen könnten. Aber irgendjemand muss ja bei euch die Stellung halten und effektives und ehrliches Training vermitteln. 😀 Klappt schon nochmal irgendwann.