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Kettlebell Training beginnenAller Anfang ist schwer, heißt es.

Wenn ich so an meine Anfänge im Kettlebell Training zurück denke, fällt mir auf wie wenig Ahnung ich hatte. Das Gefühl der Überforderung und hartnäckige Zweifel waren allgegenwärtige Emotionen.

Falls du auch Zweifel hast ob Kettlebell Training das Richtige für dich ist oder du dich überfordert fühlst, gebe ich dir hier ein paar hilfreiche Tipps.

Ich habe einige Dinge schnell verstanden und automatisch richtig gemacht. Die Folge waren überragende Trainingserfolge und die Gewissheit, dass Training mit der Kettlebell perfekt zu mir passt.

In diesem Artikel verrate ich dir welche Dinge es waren, die mich seit 8 Jahren mit der Kugelhantel trainieren lassen.

Mitte 2010 habe ich meine Eigentumswohnung in Weimar saniert. Ja, du liest richtig. Die Wohnung war bereits renoviert und einzugsbereit. Jugendstil. 2,80 Meter Deckenhöhe.

Das Problem. Raufaser an den Wänden und keine Stuckprofile am Übergang Wand zur Decke. Dazu noch hässliche Fliesen im Bad. Man könnte sagen, mein Herz als Stuckateur drehte frei. Oder anders – alles ist ein wenig eskaliert.

In 10 Wochen habe ich die komplette Wohnung umgekrempelt. Bad komplett entkernt und erneuert, alle Wände von Tapete befreit, abgespachtelt, geschliffen und gestrichen. Echten Stuck in jeden Raum. Hohlkehlen in die Ecken und Rosetten an die Decken. In Bad, Klo, Küche und Wohnzimmer Spachteltechnik als Akzente.

Das alles nebenbei. Neben dem Job, neben dem Training und neben den Spaziergängen mit meiner Tochter.

Zu dieser Zeit trainierte ich seit einem halben Jahr „richtig“ mit der Kettlebell.

Die 10 Wochen Umbauphase waren mein WHAT-THE-HELL-EFFEKT.

Ich habe 9 Jahre als Stuckateur gearbeitet und war zum Umbau der Wohnung ungefähr 4 Jahre raus aus dem Job.

Und doch hatte ich Saft ohne Ende. Eine niemals enden wollende Energie hat mich angeschoben. Es war krass! Mein What-the-Hell-Effekt des Kettlebell Trainings.

Der WTH-Effekt beschreibt den Augenblick, wenn du dich plötzlich wunderst, was alles geht. Wenn dir bewusst wird, dass du dich verändert hast. Wenn dir Dinge viel leichter fallen als vorher.

Du wirst erstaunt sein, wie einfach ich mir diesen WTH-Effekt erarbeitet habe.

Hier sind die Dinge, die du tun solltest, wenn du gerade mit dem Kettlebell Training beginnst: [den Rest auch noch lesen…]

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8 Jahre Kettlebell TrainingIn diesem Artikel geht es um Blasen, Gemeinschaft und das Feuer eine Botschaft zu verbreiten.

Ich bin von Anfang an dabei.

Zumindest fühlt es sich so an.

Meine Reise begann 2009. Ich stolperte im Internet über einen Artikel in dem austrainierte Sportler komische Rundgewichte herum schleuderten.

Hättest du mir damals erzählt, dass ich ein paar Jahre später mit einigen dieser Typen aus dem Artikel in einer Halle stehe und selbst Kettlebells schleudere, hätte ich dir nicht geglaubt.

Wie die meisten, die heute mit Kettlebells trainieren, hatte ich meinen Hintergrund an Trainingserfahrung aus einem traditionellen Fitnessstudio. Bist du es gewohnt deine Muskeln isoliert zu trainieren und du stolperst durch Zufall über die Kettlebell, kann es passieren, dass du dir sofort einen Virus einfängst.

Und zwar den Kettebell Virus.

Ich bin mir ziemlich sicher, du weißt wie sich dieser Virus anfühlt. Flexe einfach kurz deinen Oberarm, wenn du weißt was ich meine. 🙂

Rückblickend ist es die coolste Reise meines Lebens, mit einigen Auswirkungen:

  • Ich habe meinen Job gekündigt
  • Mein eigenes Kettlebell Studio eröffnet
  • Mich als Trainer extrem weiterentwickelt
  • Unterwegs viele gute Trainer kennengelernt und neue Freunde gewonnen

Und am allerwichtigsten – ich habe den Kettlebell Virus verbreitet.

Und zwar so richtig!

Wie habe ich das angestellt?
[den Rest auch noch lesen…]

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TrainingsplanungDu hast Probleme damit dir effektive Trainingspläne zu erstellen?

Dann habe ich hier 10 einfache Punkte, die dir garantiert weiterhelfen.

Ist dir das hier auch schon einmal passiert?

Gestern stand ich im Laden und stellte fest, dass ich meine Einkaufsliste vergessen habe.

Am liebsten würde ich dann gleich wieder gehen, weil der ganze Einkauf nicht sehr erfolgreich verlaufen wird.

Spätestens beim Auspacken merke ich was ich alles vergessen habe und noch schlimmer – was für unnütze Dinge ich anstelle gekauft habe, nur weil mir gerade danach war.

Der Grund dafür ist einfach. Die Firmen, die für das Marketing in einen Einkaufsladen zuständig sind, beeinflussen mich permanent. Sie stellen den ganzen Kram der mir gefällt, den ich allerdings nicht wirklich brauche auf Augenhöhe und für die Dinge die wichtig sind, muss ich mich in der Regel bücken oder eine Weile danach suchen (ich glaube, dass ist ein Grund warum die tiefe Hocke heute so gut bei mir läuft).

Der ganze Kram der viel kostest jedoch wenig bringt, lenkt mich total ab. Vor allem am Abend, wenn meine Willenskraft längst erschöpft ist, habe ich keine Chance. Was für ein Luxus ist es da eine Einkaufsliste zu besitzen. Wenn ich auf meine Liste schaue, ist der ganze Blödsinn sofort verschwunden und mein Fokus liegt auf den Dingen die ich wirklich brauche.

Beim Training ist es genauso.

Eindrücke überall. Wie sollst du da bitte einen gescheiten Trainingsplan oder ordentliche Einheit erstellen? Aus der Not heraus machst du dann das was dir am besten gefällt. Was nicht bedeutet, dass dies auch gleich das Beste für dich oder deine Ziele ist.

Nun… also ich mache das so.

Ich bin super zugänglich für jeden Schnick-Schnack und ich habe eine ganze Weile gebraucht dies zu erkennen. Heute weiß ich, was im Training wirklich wichtig ist. Daraus entstanden ist eine Liste mit fixen Punkten. Erstelle ich einen Trainingsplan oder eine Einheit, weiß ich immer an was ich denken muss.

Eine Einkaufsliste fürs Training sozusagen.

Hier sind 10 Punkte für deine Trainingsliste: [den Rest auch noch lesen…]

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Der heutige Gastartikel hat es in sich: es dreht sich alles um’s richtig Atmen. Er ist von Martin Breternitz. Martin ist HKC Instruktor in der KRABA Erfurt und KRAV MAGA Practitioner Level III (Self Defence Trainer beim PSV Erfurt)

Willst du effizienter und stärker durch dein Training gehen und einen stressfreien Alltag erleben, lies dir diesen Artikel aufmerksam durch. Probiere auch die Übungen aus, um direktes Feedback zu erhalten. 

Viel Spaß beim Lesen! 

Wir tun es ständig, überall und es führt kein Weg daran vorbei: Atmen. Und wie wir atmen, bestimmt unser gesamtes Leben.

Meistens fällt uns nur auf, dass wir überhaupt atmen, wenn irgendwas nicht so ganz richtig läuft.

Nimmst du die Treppe oder musst einen schnellen Sprint zur Bahn hinlegen, fällt es dir dann schwer, wieder an Luft zu kommen? 

Im Gym hechelst du manchmal nach dem ersten schweren Satz schon wie ein Hund bei 40° Grad im Schatten? Und beim Finisher ist dann alles endgültig vorbei, weil die Lunge bis zum Geht-nicht-mehr brennt?

Und es ist nicht nur das –Ärgerst du dich manchmal über jemanden und merkst, wie du dich verspannst und wütend wirst? 

Im gestressten Alltag findet kaum einer mittlerweile die Zeit, zwischendrin einfach mal “durchzuatmen”.

Kann es sein, dass wir diese Phänomene – und Probleme – beeinflussen können, durch die Art und Weise wie wir atmen?

Fokussiert man sich mittels der Atmung auf sich selbst, rückt auf einmal alles in Perspektive. 
Noch viel wichtiger: 

Die Atmung ist der Schlüssel zur bewussten Entspannung und sie verhilft gleichzeitig zu mehr brutaler Kraft, mehr Ausdauer und mehr Konzentration.

Wir müssen die fundamentalen Muster des Atmens wieder entdecken und neu lernen.

Nur, gibt es denn den einen Weg, richtig zu atmen? [den Rest auch noch lesen…]

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Ultimative Übungen die Du unbedingt ausführen solltest: Turkish Get UpEine Woche Simpel & Sinister mit der 40er liegt hinter mir.

Was soll jetzt noch schief gehen?

TGU mit 40 – EASY…

TGU mit 44 – EASY…

O.k. was soll der Geiz. Her mit dem Beast.

TGU hoch – Geil…

Jetzt einfach nur wieder runter.

Ausfallschritt nach hinten und – SHIT…

Die 48er dreht meinen Arm einfach nach innen und ich kann nichts dagegen tun. Mental stelle ich mich schon auf den Einschlag ein.

Doch was ist das?

Die Kugel wird auf einmal federleicht.

Ah… mein Spotter greift ein – Glück gehabt. (Danke nochmal Sascha!)

Schwere TGUs immer nur mit Spotter. Kein Spotter = keine schweren TGUs.

Habe ich jemals einen Spotter gebraucht? Ja, einmal. In der oben beschriebenen Szene. Das war Anfang 2015 und wie du siehst, hat dieses Ereignis Eindruck hinterlassen.

Es heißt, dass Spotter irritieren können. Wenn du dich bei einem schweren TGU von einem Spotter irritieren lässt, bist du noch nicht soweit. Dann fehlt es einfach an Konzentration. Bei einem sehr schweren TGU solltest du dich im Tunnel befinden und es ist egal was um dich herum passiert.

Es heißt, dass Spotter im Weg stehen können. Wenn ein Spotter im Weg steht, hat er selbst noch keinen schweren TGU ausgeführt oder kann sich nicht vorstellen wo die nächste Bewegung hingeht. Gehe davon aus, dass ein Spotter der im Weg steht die Kugel im Ernstfall eh nicht gesichert hätte.

Ein mittelmäßiger Spotter ist wie ein Airbag. Du hoffst immer du brauchst ihn nicht und selbst wenn er eingebaut ist, heißt es noch nicht, dass er auch funktioniert. Hilft das den Kopf frei zu halten? Nicht wirklich.

Das Gleiche ist es ohne Spotter. Es gibt immer eine große Unbekannte. Klappt es oder klappt es nicht.

Es ist nicht einfach einen fähigen Spotter zu finden.

Welche Fragen solltest du dir vor einem schweren Turkish Get Up stellen? [den Rest auch noch lesen…]

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